Design L1.

Die Kubatur des EFH  in Lustenau bildet sich aus zwei verschieden eingefärbten, und zu einander verschobenen Baukörpern. Ober- und Erdgeschoss des eigentlichen Wohnhauses sind ähnlich groß, und direkt übereinander platziert. Im Westen und Süden umgreift das Sockelgeschoss, welches Garage, Geräteraum und gedeckten Zugang enthält, das Wohngeschoss mit Kochen/Essen/Wohnen, sowie TagesWC und einem Büro.


Die Fluchten dieses Sockels werden in Form eines Vordaches über der Terrasse, welche der raumhohen Fensterfront nach Süden und Osten vorgelagert ist, weitergeführt. Durch einen Höhenversatz der beiden Betondecken von Vordach und Ergeschossdecke kann der nötige Sonnenschutz für die großen Glasflächen ohne störende Rahmenverbreiterung oder Sturz auf der Innenseite montiert werden.Somit kann sich der Blick nach Aussen öffnen, und wird durch nichts eingeengt.


Als zusätzlicher Effekt des Höhenversatzes der Decken werden die beiden verschiedenfarbigen Baukörper bessermiteinander "verzahnt". Als Gegensatz zu den sich dem Garten und der Landschacht öffnenden Glasfronten des Ergeschosses wirkt das Obergeschoss in sich geschlossen und ist, seiner Funktion als Schlafgeschoss entsprechend, als Lochfassade mitwenigen Öffnungen ausgeführt.Im Süd-Osten wird die Ecke des Schlafgeschosses geöffnet, um daraus eine Loggia entstehen zu lassen.


Die unterschiedliche Materialisierung und Farbgebung versucht, die doch recht große Kubatur aufzulösen oder zumindest nicht zu wuchtig erscheinen zu lassen.